Bild: getty images / Dan Dalton

Die Werbekunden von Facebook haben jetzt ein besseres Verständnis dafür, wie viel von Ihren Einkaufszentren möglicherweise von ihren Anzeigen inspiriert wurde.

Das soziale Netzwerk hat gerade eine neue Funktion eingeführt, die es Werbetreibenden ermöglicht, eine interaktive Karte der nahegelegenen stationären Geschäfte in ihren Karussell-Anzeigen einzufügen - jenen Diashow-artigen, beworbenen Posts, die zur Ansicht von einer Seite zur anderen gezogen werden müssen.

Facebook kann dann nachverfolgen, ob Personen, die diese Anzeigen über das Handy betrachten, die betreffenden Stores tatsächlich besuchen und diese Informationen (in anonymisierter Form) an Werbetreibende weitergeben. Das heißt, solange der Benutzer über die Erlaubnis verfügt, Daten an seinem Standort zu sammeln, die in den Einstellungen eines Smartphones und in der Facebook-App aktiviert sein müssen.

In einigen Fällen wird es sogar Ihrem Einkauf bis zur Kasse folgen. Der letzte Teil des Updates ist eine neue API, mit der Unternehmen ihre Kaufdaten im Laden mit den Werbemesswerkzeugen von Facebook abgleichen können.

Dies wird den Unternehmen nicht nur sagen, wie viele der Leute, die ihre Facebook-Anzeigen gesehen haben, etwas in ihren Geschäften gekauft haben, sondern ihnen auch ein besseres Gefühl für die demografischen Zusammenbrüche der Kunden vermitteln.

Das physische Einkaufen war lange Zeit ein blinder Fleck bei der Bestimmung der Wirksamkeit von Online-Anzeigen.

Online-Verkäufe machen weniger als ein Zehntel aller Einkäufe in den Vereinigten Staaten aus.

Obwohl der elektronische Handel immer beliebter wird, machten die Online-Verkäufe im ersten Quartal 2016 in den Vereinigten Staaten immer noch weniger als ein Zehntel aller Einkäufe aus, laut einem Mai-Bericht des Census Bureau.

Die allermeisten Menschen kaufen immer noch den größten Teil ihrer Einkäufe in stationären Läden ab, und diejenigen, die online einkaufen, ziehen es am liebsten am Desktop vor und nicht am Handy.

Online-Werbegiganten wie Facebook und Google wissen das. Aus diesem Grund haben sie nach neuen Wegen gesucht, um die Möglichkeit zu nutzen, Ihren Standort auf dem Handy zu verfolgen, um besser zu verstehen, wie die Menschen ihr Geld im Internet ausgeben, und um die Leute in physische Geschäfte zu bringen.

Google hat im letzten Monat ein ähnliches Anzeigenprodukt auf den Markt gebracht, mit dem Nutzer Shopinventare durchsuchen und Unternehmen ihre Shopstandorte mit ihrer Maps-Funktion bewerben können. Wie Facebook verfolgt das Unternehmen auch Besuche in den Filialen nach der Anzeige von Anzeigen.

Aktualisiert Donnerstag, 16. Juni, 10:30 Uhr PST: Ein Facebook-Sprecher wollte Mashable Wenn Sie hinzufügen, dass alle Informationen, die Facebook den Werbetreibenden zur Verfügung stellt, anonym sind, kann der Standort nur verfolgt werden, wenn in den Telefoneinstellungen die Berechtigung "Standortdienste" erteilt wurdeund entweder "Standortverlauf" in der Facebook-App ist aktiviert oder ein Benutzer verwendet die App im Store.

Haben Sie etwas zu dieser Geschichte hinzuzufügen? Teilen Sie es in den Kommentaren.