Bild: AP Photo / Mary Altaffer

Im Jahr 2012 trat der gewählte Präsident Donald Trump gegen die eine Institution an, die ihn gestern Abend bei den US-Wahlen gewonnen hatte: das Wahlkollegium.

Als die Ergebnisse nach der Abstimmung weiterliefen, überholte Hillary Clinton Trump zur Kontrolle der Volksabstimmung.

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"Ab 10 Uhr nachmittags hatte Clinton national 59.299.381 Stimmen zu Trumps 59.135.740 Stimmen - eine Marge von 163.641, die Clinton auf den Weg bringt, der fünfte US-Präsidentschaftskandidat zu werden, der die Volksabstimmung gewinnt, aber die Wahl verliert", so NPR.

CLINTON WON THE POPULAR VOTE BITTE TÖTEN SIE DEN ELECTORAL COLLEGE. Pic.twitter.com/YpwhsTzGeS

- Gayley Atwell (@ catlady5ever) 9. November 2016

Zum Glück für Trump wird die Wahl in den USA nicht von demjenigen bestimmt, der die meisten Stimmen gewinnt. Stattdessen ist es unser guter alter Freund, das Wahlkollegium, bei dem die Wahlberechtigten entsprechend dem Wahlmandat des jeweiligen Staates abstimmen. In Kalifornien haben mehr Menschen für Clinton gestimmt als für Trump in Florida, aber es sind die Wählerstimmen.

Dieses Schema brachte Trump zumindest einmal in Wut.

Mitten in Obamas Wahltag 2012 gewann Trump das Wahlkollegium als "Katastrophe für die Demokratie".

Das Wahlkollegium ist eine Katastrophe für eine Demokratie.

- Donald J. Trump (@realDonaldTrump), 7. November 2012

Die endgültige Abstimmung ist noch nicht abgeschlossen und kann noch einige Tage nicht eintreffen. Daher besteht immer noch die Möglichkeit, dass Trump diese Wahl ohne die Hilfe eines seiner am meisten verhassten Teile des amerikanischen politischen Systems gewinnen kann.

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Tipp Der Redaktion Jul 17 2019