Anonim

Bild: Starship-Technologien

Bürger von London in Großbritannien, Düsseldorf in Deutschland und Bern in der Schweiz können in Kürze Pakete, Lebensmittel und Lebensmittel bestellen und von einem selbstfahrenden Roboter ausliefern lassen.

Ab Juli ist es ein Testprogramm des Roboterherstellers Starship Technologies (Mitbegründer der Skype-Mitbegründer Ahti Heinla und Janus Friis), einem estnischen Startup, das mit mehreren Lebensmittel- und Paketzustellunternehmen zusammengearbeitet hat, um das Programm zu verwirklichen.

Zu den Partnern zählen derzeit das Londoner Startup-Unternehmen für Lebensmittellieferungen Pronto.co.uk, das europäische Lebensmittelunternehmen Just Eat, das deutsche Paketlieferunternehmen Hermes und der deutsche Einzelhändler Metro Group.

Im Gegensatz zu dem von Amazon vorgeschlagenen Drohnen-Lieferprogramm fliegen Starship-Roboter nicht. Stattdessen rollen sie auf sechs Rädern, verwenden GPS, Radar und Kamera, um ihr Ziel zu finden, um Hindernisse zu navigieren und Verkehrsregeln zu befolgen. Sie fahren autonom in einem Radius von 2-3 Meilen, werden jedoch von menschlichen Bedienern überwacht. Starship behauptet, in den fast 5.000 Testmeilen, die die Roboter zurückgelegt haben, gab es keinen einzigen Vorfall.

Neben den neidischen (ungeraden?) Blicken der Nachbarn, wenn ein Roboter Ihre Einfahrt betritt, was sind die Vorteile für den Kunden? Hauptsächlich Bequemlichkeit und Geschwindigkeit. "Niemand verbringt gerne Stunden damit, auf den Kurierdienst zu warten, nur um ein Paket zugestellt zu bekommen. Daher werden individuell geplante Zustelldienste in den nächsten Jahren immer wichtiger", sagte Frank Rausch, CEO von Hermes Deutschland, in einer Erklärung.

Laut Starship wird der Test bald in andere europäische Städte verlegt, gefolgt von einem Teststart in den USA.

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