Anonim

Bild: Bill Clark / Roll Call

In der Mitte des Schießens von Dallas, bei dem fünf Polizisten tot waren, drohte ein ehemaliger Kongressabgeordneter in einem gelöschten Tweet mit dem "Krieg" gegen Barack Obama und die Black Lives Matter-Bewegung.

Joe Walsh, der von 2011 bis 2013 als Kongressabgeordneter in Illinois für die Republikaner diente, twitterte: „3 Dallas Cops getötet, 7 verwundet. Das ist jetzt Krieg. Passen Sie auf Obama auf. Achte auf schwarze Leben, die Punks wichtig sind. Echtes Amerika kommt nach dir. "

Ich liebe es, ein ehemaliger Kongressabgeordneter zu sein, der das Leben des Präsidenten der Vereinigten Staaten bedroht und einen Rassenkrieg fordert. Pic.twitter.com/DGl8pMuiKs

- Patrick Monahan (@pattymo), 8. Juli 2016

Sein Tweet löste bei Twitter eine Gegenreaktion aus. John Legend behauptete, dass der ehemalige Kongressabgeordnete wegen der Drohung des US-Präsidenten verhaftet werden sollte.

Joe Walsh muss verhaftet werden, weil er unseren Präsidenten bedroht hat. STFU @walshfreedom

- John Legend (@johnlegend) 8. Juli 2016

Andere Leute fragten sich, wie lange es dauern würde, bis die Sicherheitsdienste ihn aufnehmen würden:

Joe Walsh läuft noch frei herum? 👀

- Vann R. Newkirk II (@fivefifths), 8. Juli 2016

Hallo @SecretService? Ja, ich möchte ein Verbrechen melden. Ex-Kongressabgeordneter Joe Walsh hat gerade gedroht, den @POTUS zu töten. http://t.co/S5o1Dz8MDE

- Sunn m'Cheaux (@sunnmcheaux), 8. Juli 2016

Im Anschluss an die Empörung löschte Walsh den Tweet und versuchte sich zu rechtfertigen, dass er nur "unsere Cops verteidigen" wollte.

Ich habe nicht zu Gewalt aufgerufen, weder gegen Obama noch gegen irgendjemanden. Obamas Worte und BLM-Taten haben Polizisten getötet. Zeit für uns, unsere Bullen zu verteidigen.

- Joe Walsh (@WalshFreedom) 8. Juli 2016

Seit dem Kongress hat Walsh eine konservative Radiosendung in Chicago veranstaltet.

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